NEUERSCHEINUNGEN
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Omnis mundi creatura
für Countertenor und acht Kontrabässe
nach Texten von Alain de Lille (ca. 1120–1202)
(lateinische Sprache)
(bcp 201)
Partitur | 8 Einzelstimmen | Score | 8 Parts | 38,– €

Eine Komposition für Countertenor und großes Bassensemble verspricht einen besonderen Reiz! In den neun Strophen des lateinischen Textes „Omnis Mundi Creatura“ des Philosophen und Mönchs Alain de Lille (ca.1120–1202) steht das Thema „Vergänglichkeit“ im Zentrum. Die Komposition hat choralartige Passagen, bei denen das Doppel- quartett der Gesangsstimme untergeordnet ist und Begleitaufgaben übernimmt. Manchmal ist die Musik ernst, nachdenklich oder meditativ, endet aber hymnisch und feierlich. Für diese Art von „monastery music“ ist es wichtig, einen atmosphärischen Klang – wie aus einer anderen Zeit – zu erzeugen.





Mondgesänge
für Sopran, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
(bcp 202)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 36,– €

Der Dichter Max Dauthendey (1867–1918) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Impressionismus in Deutschland. Sein Leben war geprägt von Wandertrieb und Sehnsucht nach exotischer Ferne. Für die sieben Lieder „Mondgesänge“ wurden Gedichte zum Thema Mond, Nacht und Geheimnis ausgesucht. Ein dunkel eingefärbtes Streichquartett – bestehend aus Streichtrio und Kontrabass – untermalt eine lyrische Sopranstimme.
Passt hervorragend in jedes Streicherkammerkonzert!





Kleine Wesen
nach Gedichten von Joachim Ringelnatz
für Stimme und Kontrabass
(bcp 034)
Partitur | Score | 16,– €

Die Gedichte von Ringelnatz haben immer eine gewisse Humorgarantie! Aus dem 1910 erschienenen Kinderbuch „Kleine Wesen“ wurden sechs Gedichte zur Vertonung ausgewählt. Die kleinen Dinge des Lebens wie „Stein“, „Funke“, „Seifenblase“ oder „Wassertropfen“ werden personifiziert und müssen einige Abenteuer überstehen. Die Musik hat überwiegend illustrierenden Charakter. „Der kleine Junge“ ist dabei eher in einen melancholischen Grundton gehalten, während „Das kleine Mädchen“ fröhlich und feierlich daher kommt. „Kleine Wesen“ ist auch für große Zuhörer bestens geeignet!





Alfredo Casella
Suite 1920
for double bass trio

(bcp 114)
Partitur | 3 Einzelstimmen | Score | 3 Parts | 23,– €
Erscheint / Date of Release: 1. April 2018

Die viersätzige Suite für Kontrabasstrio basiert auf Klavierstücken aus den „Pezzi Infanti“ op. 35, die der italienische Komponist Alfredo Casella (1883–1947) 1920 komponiert hat. Die Sätze „Bolero“, „Berceuse“, „Minuetto“ und „Galop final“ sind inspiriert von süditalienischer Volksmusik. Typisch für die einzelnen Sätze sind tänzerische und motorische Rhythmen. Bass 1 ist überwiegend mit Melodieaufgaben betraut und sollte Erfahrungen in der Daumenlage mitbringen. Ideal für ein Basstrio, das auf der Suche nach einem speziell lyrischen Klang mit mediteranem Flair ist. Gute Ergänzung der Trioliteratur!





Amoroso Giocoso
per quattro contrabbassi
(bcp 039)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 21,– €
Erscheint / Date of Release: 1. April 2018

Dass es sich bei dem einsätziges Kontrabassquartett nicht um ein trauriges Stück handelt, verspricht der Titel: „Amoroso Giocoso“ ist eine freudige Spielmusik, die als Auftragswerk des Ensembles „Bassiona Amorosa“ entstanden ist.
Die Zuhörer werden überrascht, wenn die Spieler plötzlich Spielbezeichnungen dazwischen rufen, wie „furioso“, „virtuoso“, „capriccioso“, „tumultoso“, die dann auch noch musikalisch humorvoll kommentiert werden. Das fetzige Stück ist für ambitionierte Bassquartette sehr gut geeignet!





Gioacchino Rossini
Il Signor Bruschino – Overture
for two violins, viola, violoncello and double bass
(bcp 301)
Partitur | 5 Einzelstimmen | Score | 5 Parts | 34,– €
Erscheint / Date of Release: 1. April 2018

Das bekannteste Stück aus der Oper „Il Signor Bruschino“ ist die Ouvertüre, die bei der Uraufführung einen Skandal auslöste, da die Violinen angewiesen waren, mit ihren Bögen gegen die Zinndeckel der Kerzenhalter ihrer Notenpulte zu klopfen. „Il Signor Bruschino“ ist die letzte der fünf komischen Operneinakter, die Rossini zwischen 1810 und 1813 für Venedig komponierte. Die in Form einer knapp fünfminütigen Sinfonia gehaltene Ouvertüre liegt hier erstmals in einer Bearbeitung für Streichquintett vor.