Kontrabass solo




Sul A
für Kontrabass solo

(bcp 006)
Solostimme | 9,– €

sul A für Kontrabass solo hat den Untertitel: "Man ist nicht immer der, der man sein möchte". Die Musik ist meistens sehr ruhig und soll ausschließlich auf der A-Saite gespielt werden. Das Stück basiert auf einer bzw. zwei Zwölftonreihen und hat vier Teile: Langsam-Schnell-Langsam-Schnell. Im Zentrum des Stücks ist eine Improvisation auf einem Ton vorgesehen.

"A Moses Variations for the 21st century !"

Hans Sturm/ISB Bass World

(Kompositionspreis beim ISB Composition Contest 2000)







Geh
für Kontrabass solo
(FH 2905)                                                     
9,80 €

Der Titel des Stückes hat in der deutschen Sprache zwei Bedeutungen: Geh (eigentlich Lautschrift für G) bezieht sich auf die Note G, die im Zentrum des Stückes steht. Geh ist aber auch die Befehlsform von Gehen (Geh !). Das Stück besitzt eine dramaturgische Entwicklung: von einem inneren Ringen und Zweifeln bis hin zum Entschluss, jemanden wegzuschicken (Go !). Die musiktheatralische Geste am Ende des Stückes ist vorgeschrieben. Geh lässt sich in folgende Teile gliedern: Langsam – quasi Recitativ – Improvisation – Schnell.           

Geh war Pflichtstück des III. Internationalen Johann-Matthias-Sperger-Wettbewerbs 2004 in Deutschland.





Fernweh
für Kontrabass solo

(bcp 012)
Solostimme | 8,– €

In dem Solostück Fernweh wird ausschließlich gezupft. Schon die "Linke-Hand-Praller" als virtuoser Effekt in der Einleitung, wie auch die Akkordbrechungen des Hauptthemas im weiteren Verlauf erinnern an typische Spielweisen von Gitarren. Der häufige Wechsel im Rhythmus von Sechzehntel und Triolen treiben den Spieler an, weit in die Ferne zu schweifen ...

(Kompositionspreis beim ISB Composition Contest 2000)





Straight Ahead
für Kontrabass solo

(bcp 014)
Solostimme | 7,– €

Straight Ahead ist ein kurzes, schnelles und motorisches Stück mit einer synkopiert geführten Melodie, die sich quasi unaufhaltsam fortspinnt. Kontrastiernd dazu wirkt der gezupfte Mittelteil mit seinen Akkordberechungen im Dreiertakt wie ein Innehalten oder ein imaginärer Tanz, der langsam und schwebend schreitet, bevor die nicht enden wollende rhythmische Linie - immer geradeaus - in noch schnellerem Tempo davonjagt.





Danza Meccanica
für Kontrabass solo

(bcp 017)
Solostimme | 9,– €

Danza Meccanica ist ein virtuoses Pizzicato-Stück, das für einen Spieler geeignet ist, der sowohl in klassischen als auch jazzigen Spielweisen vertraut ist. Die Themen des improvisiert wirkenden Stücks erscheinen teilweise etwas eckig oder roboterhaft. Das Stück besitzt starke jazzige Einflüsse und bleibt trotz vieler Taktwechsel immer tänzerisch. Durch sehr unterschiedliche dynamische Ebenen entseht immer wieder ein Dialog.


Battle
Monodram für einen sprechenden Kontrabassisten
Hörspiel und Theaterstück von H.Wiedfeld  (Text),
N.F. Hoffmann und Stefan Schäfer (Musik) – 40 Minuten bzw. abendfüllend
(Verlag der Autoren)
Textheft | 12,- € | Partitur incl. Textteil, Anmerkungen etc. | 20,- €

Ein Kontrabassist als Erzähler, Akteur, Virtuose. Er erzählt, spielt, schwadroniert, schwelgt in Erinnerungen, agiert und inszeniert sich selbst und sein Instrument.
Erzählt die bewegte Geschichte vom symbiotischen Verhältnis zwischen Musiker und seinem Instrument, vom täglichen, ja alltäglichen Kampf des Künstlers mit seinem Medium, des Bassisten mit seinem Kontrabass – und das vor dem Hintergrund der Geschichte eines Kontrabasses vom Jahr seiner `Geburt´ bis zur Gegenwart.
Diese Geschichte nun führt uns in Zeitsprüngen vom London des frühen 19. Jahrhunderts durch etliche britannische Ergötzungen und amerikanische Herausforderungen bis hin zum Ort des Augenblicks, dem Orts des Spiels mit dem Instrument und seiner Geschichte, des Spiels mit Fakten und Fiktionen: Die Legende vom guten LOTT und seiner Meister.
Battle – eine Art Nummernoper ohne Gesang.





Von dem großen Elefanten
nach Gedichten von Christian Morgenstern
für Stimme und Kontrabass

(bcp 019)
Spielpartitur | 12,– €

Die Gedichte von Christian Morgenstern Von dem großen Elefanten, dem kleinen Hund Fips oder den beiden Eseln sind beim Publikum äußerst beliebt. Von dem großen Elefanten gehört zu einer Reihe von Performance- Stücken, die sich mit unterhaltsamer Lyrik musikalisch auseinander setzen. Ein großes Vergnügen für Publikum und einen sprechenden Kontrabassisten.

CD-Tipp:
Von dem großen Elefanten – Stefan Schäfer, Kontrabass (bcp_A)





Von Einstmals und Heute
nach Gedichten von Joachim Ringelnatz
für Stimme und Kontrabass
(bcp 023)
Spielpartitur | 14,– €

Ringelnatz verwendet in seinen humoristischen Gedichten eine lakonische, ungekünstelte Sprache, die sich hervorragend mit der Begleitung eines Kontrabasses entfalten kann. Die sechs meist kurzen und durchgehend gereimten Gedichte handeln von alltäglichen Dingen wie Stalltüren oder Pinguine, aber genauso vom Steuerberater, dem großen Publikum oder der Kunstfigur Kuttel Daddeldu. Dieser Zyklus bringt viel Schwung und Spaß in jedes Kontrabassrecital.

CD-Tipp:
Von dem großen Elefanten – Stefan Schäfer, Kontrabass (bcp_A)





Zu guter Letzt
nach Gedichten von Wilhelm Busch
für Stimme und Kontrabass
(bcp 026)
Spielpartitur |14,– €

In vielen Gedichten Wilhelm Buschs wird das Spießbürgertum in seiner Verlogenheit und Selbstzufriedenheit bloßgestellt. Für den Zyklus Zu guter Letzt mit Stimme und Kontrabass wurden sieben Gedichte ausgewählt. Der Kontrabass ist dabei idealer Partner und untermalt die düstere Stimmung der bitterbösen Gedichte Die Seelen oder Unberufen genauso wie die humorvollen und unterhaltsamen Gedichte Der Einsame oder Die Tute.

CD-Tipp:
Von dem großen Elefanten – Stefan Schäfer, Kontrabass (bcp_A)





Ein jeglicher nach seiner Art
nach Gedichten von Heinrich Seidel
für Stimme und Kontrabass
(bcp 029)
Spielpartitur | 14,– €

Heinrich Seidel (1842-1906) war Dichter und Ingenieur. Seine Gedichte sind liebenswürdige und humorvolle Kleinmalereien. Darin beschreibt er oft die idyllische Seite des einfachen bürgerlichen Lebens. So geht es um das muntere Treiben auf der Schaukel oder um das Aufeinandertreffen beim Kaffee-Besuch. Seinen nicht immer ernst gemeinten Blick auf die Welt verrät er in Rund oder in Der weite Gesichtskreis. Seidels bekanntestes Gedicht Das Huhn und der Karpfen darf in dieser Kollektion natürlich nicht fehlen.





Puzzle – Three scetches
für Stimme und Kontrabass

(
bcp 031)
Spielpartitur | 15,– €

Puzzle sind drei Performancestücke die sich auch einzeln hervorragend als Zugabenstücke eignen. In jedem der drei Texte steht ein Konsonant im Vordergrund: In fiddle-faddle der Buchstabe f, in cinnamon city der Buchstabe c und in time der Buchstabe t. Der englische Text von Stefan Schäfer scheint aus einzelnen Wörtern „zusammen gepuzzelt“ zu sein. Durch die jeweiligen Wortkombinationen ergibt sich aber nicht nur eine verblüffende Wortakrobatik, sondern es entstehen ganz neue Sinnzusammenhänge. Durch den jazzigen Rhythmus in der Bassstimme erhalten die Wort- und Gedankenspiele einen ganz speziellen Drive.





Kleine Wesen
nach Gedichten von Joachim Ringelnatz
für Stimme und Kontrabass
(bcp 034)
Partitur | Score | 16,– €

Die Gedichte von Ringelnatz haben immer eine gewisse Humorgarantie! Aus dem 1910 erschienenen Kinderbuch „Kleine Wesen“ wurden sechs Gedichte zur Vertonung ausgewählt. Die kleinen Dinge des Lebens wie „Stein“, „Funke“, „Seifenblase“ oder „Wassertropfen“ werden personifiziert und müssen einige Abenteuer überstehen. Die Musik hat überwiegend illustrierenden Charakter. „Der kleine Junge“ ist dabei eher in einen melancholischen Grundton gehalten, während „Das kleine Mädchen“ fröhlich und feierlich daher kommt. „Kleine Wesen“ ist auch für große Zuhörer bestens geeignet!



Kontrabass und Klavier



Small World
für junge Kontrabassisten
ein Lagenspielbuch für Kontrabass & Klavier
(Friedrich Hofmeister Musikverlag FH 2900)
18,80 €

Small world ist als Begleitprogramm zum Anfangsunterricht gedacht. Dieses Spielbuch beginnt mit leeren Saiten und führt bis in die vierte Lage. Jede neue Lage wird mit zwei Stücken vorgestellt, von denen jedes als Einspielhilfe für das Erlernen einer neuen Lage gedacht ist. Ohne Lagenwechsel kann der Anfänger alle Stücke spielen. Das Musikmachen von Anfang an und das Zusammenspiel mit Klavier stehen dabei als Motto im Vordergrund. Der Kontrabasspart wechselt zwischen Melodie- und Begleitstimme, dabei sind Stile und Charaktere bewusst unterschiedlich angelegt. Jedes Stück entspricht einer kleinen Geschichte.

„Anfängerschulen gibt es inzwischen selbst für Kontrabass zahlreiche. Meist enthalten sie auch kleine Spielstückchen, Bearbeitungen oder Kompositionen, deren musikalische Qualität allerdings leider oft nicht gerade Begeisterung zu erwecken vermag. Oder sie sind für ganz kleine Kinder, für 5- bis 6-Jährige konzipiert.

`Small World´ von Stefan Schäfer hingegen gefällt nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen und ist auch für solche BassanfängerInnen geeignet, die schon ein anderes Instrument spielen. In sechzehn Charakterstücken wird das Spiel in den Lagen , ausgehend von leeren Saiten bis hin zur vierten Lage, geübt und gefestigt. Lagenwechsel sind nicht notwendig. Dabei werden immer auch spieltechnische Probleme anderer Parameter wie z.B. Saitenübergänge, dynamische Veränderungen etc. thematisiert. Denn Ziel beim Üben dieser Stücke ist nicht nur, die richtigen Töne zu treffen, sondern musikalisch gestalten zu lernen. Die Titel der Stücke, die sich als kleine musikalische Erzählungen entpuppen, helfen bei der Interpretation. Wunderbare kleine Illustrationen tun ihr Übriges.

So können auch Kinder bildhaft unterschiedliche Taktarten bis hin zu 7/8, verschiedenste Rhythmen, Pausen wechselnde Dynamik und unterschiedliche Stricharten bzw. Pizzicato lernen und als musikalischen Sinnzusammenhang verstehen. In jedem Stück wird dabei schwerpunktmäßig ein spieltechnisches und musikalisches Problem exemplifiziert.

Der Kontrabass ist längst nicht nur in der Klassik zu Hause, so wie sich der Kontrabassist und Komponist Stefan Schäfer neben seinem Beruf als Solobassist der Hamburger Philharmoniker auch in diversen Spielarten populärer Genres beheimatet fühlt. Einblicke in diese stilistische Vielfalt bietet selbst dieses Spielbuch für AnfängerInnen. So reicht die Anlehnung an Stilistiken vom romantisch-cantablen `Wiegenlied´ über eine folkloristische `Zigeunerpolka´ bis hin zum Spiel mit Klangfarben und Flageoletts, `Geheimnis´ überschrieben. Der `Nachtzug´ fährt im jazzigen Triolenfeeling durch die Lande und am Schluss des Bands findet sich eine `Conversation´ im Latin-Stil.

Beim heimatlichen Üben alleine wird der Schülerin nicht langweilig, auch wenn es natürlich schöner ist, gemeinsam zu musizieren. Den Wechsel zwischen solistischem Part und Begleitung, das partnerschaftliche Musizieren und Kommunizieren im Duo ist bei diesen Stücken ganz selbstverständlich. Es schult das Intonationshören ebenso und motiviert durch gemeinsames Spiel und vollen Klang. Und: Der Klavierpart ist nicht überaus schwer.

`Small World´: kleine Stücke, die Anfängerinnen und Anfänger neugierig machen auf die musikalischen Welten, die sie mit ihrem Instrument entdecken können.“

Nina Polaschegg, Üben & Musizieren – 5/2004

"Stefan Schäfer´s „Small World“ is stated to be a beginners´ guide to position playing, intended to be an accompanying programme for a beginner´s lesson. The collection of 16 pieces begins with open strings and ends with fourth position. All pieces are accompanied and are designed to encourage listening and early ensemble playing. Various moods and styles are used... Definitely useful material.“

Carolin Emery, Double Bassist No. 19 – 2001

"Stefan Schäfer has written a useful ´technique book`, similar to Simandl´s aproach, but with a musical and enjoyable setting to hide the technical and musical challanges in each piece. Technique and music - not a bad combination! „Small World“ is a welcome addition to the growing body of beginner material now available.“

David Heyes, BIBF - Bass News 25 – 2000





Prière
für Kontrabass und Klavier
(bcp 004)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 15,– €

Prière ist das erste Stück aus dem Zyklus "Histoires". Der französische Titel soll an die "Musique de Salon" des späten 19. Jahrhunderts erinnern. Die Tonsprache bleibt der Romantik verbunden, passt sich aber doch in Rhythmus, Harmonik und Melodik einer moderneren Zeit an.

"As the title suggests, the work is like a prayer: sometimes solemn or meditative, yet graceful and the melody sings out well."

Martin Myers/ESTA News & Views





Cérémonie
für Kontrabass und Klavier
(bcp 005)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 14,– €

Cérémonie gehört zum Zyklus "Histoires" und ist sehr hörerfreundlich und populär. Es ist ein ideales Stück für alle Spieler, die ein klangvolles und lyrisches Stück in der Sololage spielen möchten. Der gesamte Umfang des Instrumentes wird eingesetzt, vom tiefen Register in der Einleitung, über die Mittellage im Hauptthema, bis hin zu Flageoletten in der Reprise. Cérémonie hat eine dreiteilige Form mit einem schnellen und schwungvollen Mittelteil.





L' Adieu
für Kontrabass und Klavier
(bcp 007)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 14,– €

L´Adieu ist dem finnischen Bassisten und Komponisten Teppo Hauta-Aho gewidmet und gehört zum Zyklus `Histoires´. Es hat einen sehnsuchtsvollen und melancholischen Charakter mit einer lyrischen und rhapsodischen Solostimme. Die Klavierbegleitung ist kontrastierend und im Gegensatz dazu mit seinen Akkorden eher schlicht gehalten.

CD-Tipp:
Bass Trip - Dan Styffe, Kontrabass - Simax PSC 1288





Danse joyeuse
für Kontrabass und Klavier
(bcp 008)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 15,– €

Das schnelle und lebhafte Stück in Rondoform ist der dänischen Bassistin Mette Hanskov gewidmet. Das vierte Stück des Zyklus `Histoires´ ist sehr tänzerisch und hat einige folkloristische Anklänge. Das gesamte Umfang des Instrumentes kommt zum Einsatz. Die Klavierbegleitung unterstützt einen Spieler, der ein unbeschwertes Solostück perlend und virtuos präsentieren möchte.





Ladies' Choice
für Kontrabass und Klavier
(Hofmeister Musikverlag FH 3336)                      
13,80 €

Ladies Choice für Kontrabass und Klavier wurde als Beitrag für ein Programm des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ geschrieben.
Der Tonumfang reicht bis zur 7.Lage. Neben der Beachtung einiger technischer Aspekte ( wie z.B. Doppelgriffe und Flageolette ) stand vor allem das musikalische Ziel im Vordergrund, ein schwungvolles Stück mit populären Einflüssen zu entwickeln. Von der Harmonik, Melodik und Rhythmik sollen dabei vor allem jugendliche Spieler angesprochen werden.






La Championesse
für Kontrabass und Klavier
(bcp 011)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 12,- €

Nach Ladies´ Choice ist La Championesse das zweite Stück mit populären Einflüssen, mit dem vor allem jugendliche Spieler angesprochen werden sollen. Von der schwungvollen Harmonik, immer spielerfreundlich geführten Melodik und abwechslungsreichen Rhythmik ist es ein idealer Programmbeitrag für den Wettbewerb "Jugend musiziert".





Destinée
für Kontrabass und Klavier
(bcp 013)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 15,– €

Destinée gehört zum Zyklus `Histoires´ und soll mit seinem französischen Titel an die "Musique de Salon" des späten 19. Jahrhunderts erinnern. Das Stück weist eine dreiteilige Form auf: der A-Teil hat ein balladenartiges, schicksalhaftes Thema in langsamem Tempo und rahmt einen schnellen Mittelteil ein. Der jazzige, fast rockige B-Teil erhält durch die ostinatohafte Begleitung im Klavier eine dramatische und virtuose Wirkung.





Vocalise
für Kontrabass und Klavier
(bcp 018)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 15,– €

Vocalise ist das zweite Werk aus dem Zyklus `Histoires´ , das dem finnischen Bassisten und Komponisten Teppo Hauta-Aho gewidmet ist. Nach einer längeren Einleitung im Klavier, die motorisch streng gehalten ist, beginnt der Kontrabass sphärisch und sehnsüchtig wie eine Singstimme ohne Text mit langen Tönen, die sich dann aber zunehmend verdichten. Vocalise ist ein ideales Stück für alle Spieler, die ein klangvolles und lyrisches Stück in der Sololage spielen möchten.





Velvet
für Kontrabass und Klavier
(bcp 020)        
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 14,– €

Velvet ist ein langsames, lyrisches und klangvolles Stück in balladenartigem Charakter. Das Hauptthema steht in tiefer Lage und kann auf der A-Saite gespielt werden. Das als Mittelstufenstück konzipierte Stück erfordert aber auch den Einstieg in die Daumenlage. Gemeinsam mit La Championesse und Ladies´ Choice kann man Velvet als langsamen Mittelsatz einer Suite zur Aufführung bringen.





Sicilienne
für Kontrabass und Klavier
(bcp 028)
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 15,– €

Auch Sicilienne gehört dem Zyklus `Histoires´ an, der bereits mit seinem französischen Titel an die „Musique de Salon“ des späten 19. Jahrhunderts erinnert. Sicilienne ist ein ruhiges Stück im 6/8-Takt mit einem lyrisch-melancholischen Charakter. Die Solostimme nutzt den gesamten Umfang des Instrumentes aus. Die Klavierstimme passt sich in schlichter und dezenter Weise an.

> Sicilienne for double bass and piano | Dan Styffe – Marina Pakowski






Filou
für Kontrabass und Klavier
(bcp 033)
Solostimme / Klavierstimme in Solo- und Orchesterstimmung | 15,– €

Filou ist ein schwungvolles und heiteres Stück. Das virtuos-hymnische Thema mit seinem perlenden Aufgang auf der G-Saite verkörpert einen Spitzbuben, den man mit einem modernen Till Eulenspiegel vergleichen könnte. Der gesamte Umfang des Kontrabasses wird in diesem Stück genutzt. In Melodik, Rhythmik und Harmonik hat das Werk populäre Züge. Jugendliche oder jung gebliebene Spieler, die Erfahrungen in der Daumenlage haben, werden den Zuhörern damit bestimmt ein Schmunzeln entlocken.

  > Kritik ESTA Nachrichten 73 – März 2015 (PDF)




zwei Kontrabässe

Driving Rhythms
für zwei Kontrabässe
(bcp 002)        
2 Spielpartituren | 15,– €

Driving Rhythms ist eine jazzige viersätzige Suite, in der sowohl gestrichen, als auch gezupft wird. Erzählt wird eine Alltagsgeschichte: Zwei Frauen sind auf dem Weg zur Busstation (walking), doch sie müssen sich sehr beeilen (running). Nachdem der Bus aber bereits abgefahren war, müssen beide warten (waiting), ehe sie im nächsten Bus davon fahren können (driving).

"I really like the story! This piece is a great fun!"

Callum Yule/BIBF-Bass News



Lament for O.
für zwei Kontrabässe
(bcp 009)        
2 Spielpartituren | 12,– €

Lament for O. wurde im Angedenken an den befreundeten Bassisten Ovidiu Badila komponiert. Das einsätzige bluesartige Stück beginnt mit einer Kadenz von Bass 2. Bass 1 entwickelt das musikalische Material weiter über eine stark synkopierte Bass-Linie. Bass 1 spielt dabei eine klagende Melodie in hoher Lage über eine riffartige Begleitung von Bass 2.

"Lament for O. is an impressive work combining elements of classical and jazz with echoes of folk styles and improvisation."

David Heyes/BIBF-Bass News

> Lament for O. for two double basses | Esra Gul - Volkan Orhon






Short Stories
Leichte Duos für zwei Kontrabässe Vol. 1
(bcp 015)        
2 Spielpartituren | 16,– €

Short Stories sind sechs leichte Duos für zwei Kontrabässe. Bass 2 spielt überwiegend in der halben oder I. Lage - Bass 2 spielt maximal bis zur VI. Lage. Die Duos sind ideal für Lehrer und Schüler. Die kleinen Geschichten erzählen vom Rodeo, von der kleinen Gute-Nacht-Geschichte Sweet Dreams!, von dem jazzigen Treiben in Downtown bis hin zum kalinkaartigen Smytchkov, das den Protagonisten aus Tschechows Bassgeige aufleben lässt.





Short Stories
Leichte Duos für zwei Kontrabässe Vol. 2
(bcp 025)        
2 Spielpartituren | 16,– €

Auch der zweite Band ist eine Sammlung von sechs kleinen Duos. Wie im 1. Band spielt Bass 2 überwiegend in der halben oder ersten Lage. Bass 1 spielt maximal bis zur sechsten Lage. Anders als im 1. Band werden hier ungewöhnliche Taktarten eingeführt. So findet die Verfolgungsjagd Take Up The Chase! im 7/8-Takt statt, das Spinning Wheel dreht sich im 5/4-Takt oder die Childish People schlendern im 9/8-Takt.





Short Stories
Leichte Duos für zwei Kontrabässe Vol. 3
(bcp 030)
2 Spielpartituren | 16,– €

Auch der dritte Band ist eine Sammlung von sechs kleinen Duos. Wie in den vorhergehenden Band spielt Bass 2 in der halben oder ersten Lage. Bass 1 spielt maximal bis zur sechsten Lage. Als Thema des 3. Bandes werden jetzt Taktwechsel neu eingeführt. Die kleinen Geschichten drehen sich um den überfüllten Kreisverkehr Roundabout, den Wild-West-Helden Django oder handeln von Begegnungen mit Old Pilgrim oder dem Man In Suit.



zwei Kontrabässe und Klavier




Canzona dolorosa
für zwei Kontrabässe und Klavier

(Hofmeister Musikverlag FH 3337)                      
18,80 €

Eines der großen Werke von Giovanni Bottesini ist seine Passiona Amorosa. Für die seltene Besetzung zwei Kontrabässe und Klavier gibt es leider kaum weitere Literatur. Was lag näher als dem vorhandenen Werk eine Canzona dolorosa gegenüberzustellen? 

Das dreisätzige Werk entpuppt sich als vergnüglicher Wettstreit zweier Kontrabassisten, die um die Gunst der Pianistin buhlen ...


           

drei Kontrabässe




Die Forelle
Variationen über ein Thema von Franz Schubert
für drei Kontrabässe

(bcp 003)
Partitur | 3 Einzelstimmen | 17,– €

Das berühmte Thema des Variationssatzes des Forellenquintetts von Franz Schubert erscheint auch in diesem Trio fast original, bevor dann eine Reise durch acht Variationen und einen Epilog in unterschiedlichen Stilrichtungen unternommen wird. Egal ob Tango oder Jazz - immer wieder tauchen die originalen Verzierungen von Schubert auf. Die Melodie wechselt jeweils zwischen den Spielern. Ein Hörvergnügen - nicht nur für Schubertfans.





Comedian Bassists 
für drei Kontrabässe

(Edition Hoffmann EH 401)                           
11,- €

Mit dem Trio Comedian Bassists für drei Kontrabässe soll bewußt die Assoziation mit der legendären Gesangsformation “Comedian Harmonists” hergestellt werden. Schäfer arrangierte hier einige Schlager ( Fräulein Helene, Man müßte Klavier spielen können, Mein Herz läßt dich grüßen ) für die Alsterbrummer, dem Kontrabasstrio des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg.

Hoffmann–Verlagsinfo






Busy Bassists
für drei Kontrabässe
(Hofmeister Musikverlag FH 3307)
19,80 €

Busy Bassists sind Charakterstudien dreier Bassisten. Alle drei Sätze haben schnelle Tempi - selbst der vermeintlich langsame Mittelsatz Lingerer. Rhythmisch erinnern Maniac und Joker an südamerikanische Tanzmusik. Ungewöhnlich ist dabei sicherlich die „Percussion-Einlage“ im dritten Satz.






Augen-Blicke
für drei Kontrabässe

(bcp 016)
Partitur | 3 Einzelstimmen | 16,– €

Augen-Blicke wurde im Jahre 1995 für die Alsterbrummer, dem Kontrabasstrio des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, komponiert. Inspiriert ist das in seiner Tonsprache moderne Werk durch den expressionistischen Text von Yvan Goll aus der Eurokokke. Das einsätzige Werk ist in vier Teile gegliedert. Ein Kontrabasstrio für ein ambitioniertes Bassensemble, das auf der Suche nach besonderen Klangfarben ist.





Earth And Dust
für drei verstärkte Kontrabässe
(bcp 022)
Partitur / 3 Einzelstimmen | 14,– €

Earth And Dust wurde 1995 komponiert und setzt sich mit Elektronik auseinander, so dass alle drei Bässe abwechselnd verstärkt und unverstärkt spielen sollen. Der Einsatz von Tonabnehmern ist dabei erforderlich. Die ca. neunminütige einsätzige Komposition rankt sich um den Zentralton E. Das Stück ist überwiegend ruhig und archaisch mit einem pulsierenden Achtel-Ostinato. Ungewöhnliche Spielarten “mit knirschendem Bogen” oder “Fingernagelpizzikato” kommen ebenso zum Einsatz wie vereinzelte Vierteltöne. Ein Werk für ein experimentierfreudiges Basstrio.





Arcangelo Corelli - Sonata op. 2, Nr. 5
für drei Kontrabässe
(bcp 104)
Partitur | 3 Einzelstimmen | 14,– €

Der italienische Violinvirtuose Arcangelo Corelli komponierte 1685 zwölf `Sonate da camera a tre´ für zwei Violinen und Basso Continuo. Noch zu Corellis Lebenszeiten wurde einige seiner Sonaten auch für andere Instrumente zugänglich gemacht. Die Bearbeitung der viersätzigen Sonate op. 2 Nr. 5 für drei Kontrabässe wurde 1998 vorgenommen. In dem spielerfreundlichen Arrangement sollten Bass 1 und 2 Erfahrungen in der Daumenlage haben.





Franz Schubert - Viennese Dances
für drei Kontrabässe
(bcp 105)
Partitur | 3 Einzelstimmen | 15,– €

Schubert komponierte mehr als vierhundert Tänze für Klavier solo, die in verschiedenen Bänden veröffentlich wurden. Im Angedenken hat Schuberts 200. Geburtstag wurden sechs Tänze, die überwiegend in den Jahren 1825-27 geschrieben wurden, für drei Kontrabässe arrangiert. „Excellent material for concerts - also it is great fun!“ (Corin Long/Double Bassist)






Little Brown Jug
für drei Kontrabässe
(bcp 106)
Partitur | 3 Einzelstimmen | 12,– €

Der Traditional aus dem 19. Jahrhundert erlangte große Popularität durch Glenn Miller, der mit seiner Big Band diesen Titel weltberühmt gemacht hat. Das schwungvolle, jazzige Arrangement für drei Kontrabässe wurde für das Trio „Die Alsterbrummer“ geschrieben. Bei jeder Aufführung gibt es für Spieler und Publikum dabei etwas zum Schmunzeln.

CD-Tipp: Mondnacht auf der Alster, Die Alsterbrummer - ambitus 97923





Alfredo Casella
Suite 1920
for double bass trio

(bcp 114)
Partitur | 3 Einzelstimmen | Score | 3 Parts | 23,– €
Erscheint / Date of Release: 1. April 2018

Die viersätzige Suite für Kontrabasstrio basiert auf Klavierstücken aus den „Pezzi Infanti“ op. 35, die der italienische Komponist Alfredo Casella (1883–1947) 1920 komponiert hat. Die Sätze „Bolero“, „Berceuse“, „Minuetto“ und „Galop final“ sind inspiriert von süditalienischer Volksmusik. Typisch für die einzelnen Sätze sind tänzerische und motorische Rhythmen. Bass 1 ist überwiegend mit Melodieaufgaben betraut und sollte Erfahrungen in der Daumenlage mitbringen. Ideal für ein Basstrio, das auf der Suche nach einem speziell lyrischen Klang mit mediteranem Flair ist. Gute Ergänzung der Trioliteratur!



vier Kontrabässe






Gargantua  
für vier Kontrabässe
(bcp 001)                                            
Partitur | 4 Einzelstimmen | 23,– €

Gargantua ist eine dreisätzige Suite, die inspiriert wurde durch den Abenteuerroman über die Riesen "Gargantua et Pantagruel" des französischen Dichters Francois Rabelais. Die Unbeschwertheit, Lebensfreude und Leidenschaft des Protagonisten finden ihren Ausdruck in einer lebendigen, rhythmisch und harmonisch reichen Musik, die Spielern und Publikum gleichermaßen Spaß macht.

(Kompositionspreis beim BIBF Composition Contest 1999)

CD-Tipp:
Voyage – Music by Stefan Schäfer, Bassiona Amorosa –
acad K-010305





Zoppo Trump
für vier Kontrabässe
(FH  3227)                                            
21,80 € 

In einem Kinderroman von Tilde Michels ist Zoppo Trump der Gegenspieler von Kalle Wirsch, dem kleinen König der Erdmännchen. Der Roman beschreibt eine Wanderung zum Inneren der Erde, wo die beiden Kontrahenten in einem entscheidenden Wettstreit aufeinander treffen. Die Komposition Zoppo Trump für vier Kontrabässe wurde aber durch Bilder des Romans nur assoziativ beeinflusst. Die imaginären Szenen stehen am Beginn der dreisätzigen Komposition und verselbständigen sich dann.

"Zoppo Trump by Stefan Schäfer was originally written for Klaus Trumpf´s Bassiona Amorosa bass ensemble. The three-movement work is accessible and pleasing to both audience and performers, easily readable in the hands of advanced players, not very profund, yet a fun work. Ist harmonies and rhythms are similar to those found in pop tunes and musicals, but because the bass writing is good, exploiting the harmonic series of the G and D strings to excellent effect, the piece sounds more difficult that it really is. Scoring is excellent, with the basses nicely spaced in register, and the texture is not too dense mainly because the rhythmic interaction is very intelligently written.

The three movements (`Rival´, `Caveman´ and `Contest´) are a colection of appealing and exiting effects, engaging rhythms, simple but memorable tunes and not much more. `Rival´ is marked by syncopated and aggresive rhythms and flashy arpeggiations using harmonics, at a rather quick tempo. Sections are mostly delineated by distinct textural changes grounded firmly by clear changes in the bass-line. It meanders aimlessly, yet appealingly, from section to section, finally culminating in a finish that brings together many of the rhythms and textures employed earlier in the movement. The second movement, `Cave-man´, is a three-part form, with the parts of the outer sections unified by a groovy, if repetitive, bass line. Completing the piece `Contest´ presents the largest rhythmic challenges of the entire work. The parts operate more independently , are heavily syncopated, and place more demands on the players´ ensemble skills. Zoppo Trump´s catchy rhythms , contemporary harmonies, and playability are likely to be a fantastic hit with younger performers and listeners." 

Paul Sharpe, Double Bassist – Number 41, Summer 2007

> Zoppo Trump for double bass quartet






Circe
für vier Kontrabässe
(bcp 024)
Partitur / 4 Einzelstimmen | 17,– €

Als Tochter des Sonnengottes Helios und der Perse entstammt Circe der griechischen Mythologie. Fremde, die ihre Insel Aiaia betreten, verwandelt sie in Tiere, wie z.B. die Gefährten Odysseus in Schweine. Die einsätzige Komposition Circe lebt von großen dynamischen Stimmungswechseln und rhythmischen Finessen. Bass 1 sollte Erfahrungen in der Daumenlage mitbringen – die anderen Stimmen bleiben im mittleren Schwierigkeitsgrad.





Tick-Tack
für vier Kontrabässe
(bcp 032)
Partitur / 4 Einzelstimmen | 16,– €

Das Ticken einer Uhr hat in gewisser Weise Ähnlichkeit mit bestimmten Wechselbassfiguren, die jedem Basspieler als Begleitungstimmen im Orchester geläufig sind. In Tick-Tack verschmelzen Uhrticken und Wechselbass zu einem motorischen Impuls für ein fröhliches Quartett. Das Stück eignet sich auch zur Aufführung in größerem Ensemble bzw. Bassorchester. Bass 1 sollte Erfahrung in der Daumenlage haben.





Amoroso Giocoso
per quattro contrabbassi
(bcp 039)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 21,– €
Erscheint / Date of Release: 1. April 2018

Dass es sich bei dem einsätziges Kontrabassquartett nicht um ein trauriges Stück handelt, verspricht der Titel: „Amoroso Giocoso“ ist eine freudige Spielmusik, die als Auftragswerk des Ensembles „Bassiona Amorosa“ entstanden ist.
Die Zuhörer werden überrascht, wenn die Spieler plötzlich Spielbezeichnungen dazwischen rufen, wie „furioso“, „virtuoso“, „capriccioso“, „tumultoso“, die dann auch noch musikalisch humorvoll kommentiert werden. Das fetzige Stück ist für ambitionierte Bassquartette sehr gut geeignet!





Wolfgang Amadeus Mozart
Alla Turca
für vier Kontrabässe (Arrangement)
(bcp 110)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 16,– €

Das berühmte Rondo Alla Turca ist der letzte Satz aus Mozarts Klaviersonate Nr. 11. Dieser Türkische Marsch erinnert z.B. an die Janitscharenmusik aus der Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail“. Das Thema des brillianten Charakterstücks zählt zu den populärsten Werken Mozarts überhaupt. Mit seiner besonderen Klangexotik eignet sich das brilliante Charakterstück hervorragend für ein ambitioniertes Bassquartett. Bass 1 und 2 sollten in der Daumenlage zu Hause sein, um die virtuosen Sechzehntelläufe zu spielen. Für die derben und burlesken Aspekte ist Bass 4 zuständig.





Ta-Ta-Ta-Ta
für vier Kontrabässe
Ein Beethoven-Potpourri

(
bcp 111)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 16,– €

Ta-Ta-Ta-Ta ist ein heiteres Potpourri, dass sich in rund fünf Minuten durch alle Gattungen des Beethovenschen Schaffens hindurch bewegt. Angefangen mit der Mondscheinsonate, der Ouvertüre von Fidelio, dem Beethoven-Septett folgen Zitate aus der 5., 8. und 9. Sinfonie. Der Titel des Potpourris erinnert an das Kopfmotiv der 5. Sinfonie – ist aber gleichzeitig auch Text des Mälzel-Kanons aus der 8. Sinfonie. In jedem Fall ein Spaß – nicht nur für Beethoven-Liebhaber. Eignet sich auch für die Aufführung im Bassorchester. Bass 1 sollte Erfahrungen in der Daumenlage haben.





Samiel, erschein!
ein Freischütz-Potpourri
für vier Kontrabässe (Arrangement)
(bcp 112)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 17,- €

Das Potpourri Samiel, erschein! ist ein unterhaltsamer Kurzdurchlauf durch Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“. Das etwa 6-minütige Arrangement beginnt mit der langsamen Einleitung der Ouvertüre und endet mit den letzten Takten des Finales. Dazwischen darf der Jägerchor, der Bauernmarsch und natürlich die Anrufung Samiels nicht fehlen.
Bass 1 sollte Erfahrungen in der Daumenlage haben. Als Quartett ist das Potpourri genauso geeignet wie zur Aufführung im Bassorchester.



sechs Kontrabässe

Fancy Basses
für sechs Kontrabässe
(bcp 010)                                            
Partitur | 6 Einzelstimmen | 25,– €

Fancy Basses ist eine dreisätzige Suite für die seltene Sextettbesetzung. Die Titel der drei Sätze sind assoziativ gewählt und erinnern an imaginäre Filmsequenzen. Banner beschreibt eine große Parade mit einer jubelnden, Fahnen schwenkenden Menschenmenge. Hoobee erinnert an "Wild-West-Romantik" – Pokerface an einen spannenden Kriminalfilm. Ein ideales Ensemblestück für eine Kontrabassklasse einer Musikhochschule oder eine Bassgruppe eines Orchesters.

CD-Tipp:
Voyage – Music by Stefan Schäfer, Bassiona Amorosa –
acad K-010305

> Pokerface (Fancy Basses) | Bassiona Amorosa | live Ziersdorf / Wien

> Pokerface (Fancy Basses) | Bassiona Amorosa | live Carnegie Hall






Tune Up
für sechs Kontrabässe
bcp 027
Partitur | 6 Einzelstimmen | 16,– €

Das Sextett Tune Up wurde für einen Kontrabassworkshop geschrieben und mit rund 60 Spielern uraufgeführt. Das einsätzige Stück wurde aus der Idee geboren, den Einstimmvorgang aller Beteiligter in die Einleitung der Komposition zu integrieren. Aus dem scheinbaren Durcheinander entsteht dann aber ein schwungvolles Stück in leichtem und mittleren Schwierigkeitsgrad. Die ersten drei Stimmen sollten Kenntnis der Daumenlage besitzen.





Camille Saint-Saëns
Introduction et Marche Royal du Lion from „Le carnaval des animeaux“
für sechs Kontrabässe
bcp 101
Partitur | 6 Einzelstimmen | 17,– €

Der „Karneval der Tiere“ ist bei kleinen und großen Zuhörern immer sehr beliebt. Das erste Stück der Suite eignet sich dabei besonders für ein Bassensemble: Dort ist nämlich der König der Tiere dargestellt. Es ist ein großer Spaß für Spieler und Publikum, wenn der Löwe mit seinem tiefen Brüllen sein Maul aufreißt: Laut, lebhaft und ein bisschen derb!





Jacques Offenbach - Orphée aux Enfers –
Ouverture
für sechs Kontrabässe
bcp 102
Partitur | 6 Einzelstimmen | 14,– €

„Orpheus in der Unterwelt“ ist eine der beliebtesten Operetten überhaupt. Orpheus und Eurydike sind ein Liebespaar der Antike - bei Offenbach führen sie alles andere als eine leidenschaftliche Beziehung. Die Persiflage der griechischen Sage startet mit einer sanften Melodie, die für ein Bassensemble wie geschaffen ist.






Georges Bizet - Carmen Prélude
für sechs Kontrabässe
bcp 103
Partitur | 6 Einzelstimmen | 18,– €

Georges Bizets Oper „Carmen“ gehört zu den Highlights der Opernliteratur. Die Ouvertüre wirkt mit ihrem marschartigen Charakter wie eine Zirkusmusik auf höchster künstlerischer Ebene. Das äußerst bekannte Stück macht in der Version mit sechs Kontrabässen für Zuhörer ebenso viel Freude wie für die Spieler.


acht Kontrabässe



Bass Patrol 
für acht Kontrabässe
(EH 402)                                                               
15,- €

Die Vorstellung einer Patrouille, deren Gefechtswerkzeuge Kontrabässe sind, hat zur Namensgebung der Komposition beigetragen. In den einzelnen Sätzen sind verschiedene Tanzcharaktere adaptiert worden: ein verbogener Cha-Cha, ein Titel im „Swing-Feeling“ – auf dem Highway nach Leremy - sowie ein aus den Fugen geratener Calypso.





Rookie
für acht Kontrabässe
(bcp 021)
Partitur / 8 Einzelstimmen | 18,– €

Rookie (engl. Anfänger/Neuling) wird im amerikanischen Profisport als Begriff für unerfahrene, aber talentierte Spieler verwendet. Dieses Oktett wurde für einen Kontrabassworkshop geschrieben – die Uraufführung fand mit rund 70 Spielern statt. Der Titel des einsätzigen Ohrwurms ist dabei gleichzeitig Widmung an die vielen begabten Kinder und Jugendlichen, die bei der Uraufführung mitwirkten. Der Schwierigkeitsgrad ist überwiegend leicht und mittel. Für die ersten drei Stimmen ist aber auch Erfahrung in der Daumenlage notwendig.





Ruggero Leoncavallo - I Pagliacci - Intermezzo
für acht Kontrabässe
bcp 107
Partitur / 8 Einzelstimmen | 15,– €

Die Handlung der berühmtesten Oper von Leoncavallo beschreibt das Treiben einer Commedia-dell´arte-Truppe, in der es um Liebe, Eifersucht und Mord geht. Für ein Kontrabassensemble ist das Intermezzo in der Fassung für acht Kontrabässe in besonderer Weise reizvoll: Der komplette Umfang des Instrumentes wird ausgenutzt. Ein großer espressiver Klang ist möglich, in dem die vorgegebenen charakterliche Gegensätze von hochdramatisch bis lyrisch ausgelotet werden.





Johann Strauß - Künstler Quadrille
für acht Kontrabässe
(bcp 108)
Partitur | 8 Einzelstimmen | 13,– €

Johann Strauß war der Walzerkönig im Wien des 19. Jahrhunderts. Seine Künstler-Quadrille ist ein kurzes Zugabenstück, das Strauß 1849 komponierte. Es wurde geschrieben für einen Maskenball. Auch in diesem Galopp im 2/4-Takt spiegelt sich der Geist und Charakter der Tanzmusik des 19. Jahrhunderts in Wien wieder. Es ist ein großes Vergnügen, dieses Stück in einem Kontrabassensemble zu spielen!





Georges Bizet - Carmen Intermezzo
für acht Kontrabässe
(bcp 109)
Partitur | 8 Einzelstimmen | 18,– €

Das Zwischenspiel zum 3.Akt aus Georges Bizets Oper „Carmen“ ist auch in der Fassung für acht Kontrabässe ein echter Publikumsreißer! Das spanische Idiom mit seinem verdeckten Kastagnettenrhythmen zieht Spieler und Hörer geradezu in Bann. Besonders Bass 1 und 2 sind in dieser Bearbeitung sehr gefordert.





Pietro Mascagni
Cavalleria Rusticana - Intermezzo
für acht Kontrabässe (Arrangement)
(bcp 113)
Partitur | 8 Einzelstimmen | Score | 8 Parts | 15,- €

Mascagnis berühmter Einakter spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Die Oper erzählt die Geschichte von Santuzza und ihrem Geliebten Turiddu. Das wunderbare „Intermezzo sinfonico“ symbolisiert den Osterfrieden der frommen Kirchgänger – einer der schönsten Momente in der Oper überhaupt!
Gemeinsam mit den Intermezzi von Bizet (bcp 107) und Leoncavallo (bcp 109) eignet sich diese Bearbeitung hervorragend zur Aufführung einer Suite.





Omnis mundi creatura
für Countertenor und acht Kontrabässe
nach Texten von Alain de Lille (ca. 1120–1202)
(lateinische Sprache)
(bcp 201)
Partitur | 8 Einzelstimmen | Score | 8 Parts | 38,– €

Eine Komposition für Countertenor und großes Bassensemble verspricht einen besonderen Reiz! In den neun Strophen des lateinischen Textes „Omnis Mundi Creatura“ des Philosophen und Mönchs Alain de Lille (ca.1120–1202) steht das Thema „Vergänglichkeit“ im Zentrum. Die Komposition hat choralartige Passagen, bei denen das Doppel- quartett der Gesangsstimme untergeordnet ist und Begleitaufgaben übernimmt. Manchmal ist die Musik ernst, nachdenklich oder meditativ, endet aber hymnisch und feierlich. Für diese Art von „monastery music“ ist es wichtig, einen atmosphärischen Klang – wie aus einer anderen Zeit – zu erzeugen.



diverse Kammermusik




Mondgesänge
für Sopran, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
(bcp 202)
Partitur | 4 Einzelstimmen | Score | 4 Parts | 36,– €

Der Dichter Max Dauthendey (1867–1918) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Impressionismus in Deutschland. Sein Leben war geprägt von Wandertrieb und Sehnsucht nach exotischer Ferne. Für die sieben Lieder „Mondgesänge“ wurden Gedichte zum Thema Mond, Nacht und Geheimnis ausgesucht. Ein dunkel eingefärbtes Streichquartett – bestehend aus Streichtrio und Kontrabass – untermalt eine lyrische Sopranstimme.
Passt hervorragend in jedes Streicherkammerkonzert!





Gioacchino Rossini
Il Signor Bruschino – Overture
for two violins, viola, violoncello and double bass
(bcp 301)
Partitur | 5 Einzelstimmen | Score | 5 Parts | 34,– €
Erscheint / Date of Release: 1. April 2018

Das bekannteste Stück aus der Oper „Il Signor Bruschino“ ist die Ouvertüre, die bei der Uraufführung einen Skandal auslöste, da die Violinen angewiesen waren, mit ihren Bögen gegen die Zinndeckel der Kerzenhalter ihrer Notenpulte zu klopfen. „Il Signor Bruschino“ ist die letzte der fünf komischen Operneinakter, die Rossini zwischen 1810 und 1813 für Venedig komponierte. Die in Form einer knapp fünfminütigen Sinfonia gehaltene Ouvertüre liegt hier erstmals in einer Bearbeitung für Streichquintett vor.







Owl
für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier
(FH 3254)                                                     
25,80 €

Das Wahrzeichen der Stadt Quickborn – die Eule (engl. „Owl“) – hat die Anregung zum Titel des von den Freunden der Kammermusik Quickborn e.V. erteilten Kompositionsauftrag gegeben. Erst die nähere Beschäftigung mit dem nachts jagenden Vogel hat eine wirkliche Faszination ausgelöst. Das Bild von einer imaginären Welt einer Eule steht zwar am Anfang der Komposition, verselbständigt sich aber zunehmend. Die durch den Kontrabass dunkel eingefärbte Klavierquintettbesetzung erschien dabei besonders passend für die dämmrige und nächtliche Umgebung des Greifvogels.

Pressestimmen zur Uraufführung am 25.04.2003 in Quickborn:

„Klavier und Kontrabass zeichnen musikalisch eine dunkle Stimmung. Dann kommen Cello und ein paar Takte später die Bratsche wie Geräusche in der Finsternis hinzu. Und plötzlich die Geige, etwas beschwingter, als male sie mit Noten den Flug einer Eule durch die Nacht. So beginnt Stefan Schäfers Komposition „Owl“, die in Quickborn bei den Freunden der Kammermusik uraufgeführt wurde. Das Publikum war begeistert. Schäfer, Solobassist des Philharmonischen Staatsorchesters und Vorsitzender der Freunde der Kammermusik, hatte von dem Quickborner Verein einen Kompositionsauftrag erhalten. Die Komposition bietet dem Zuhörer einen vielfältigen Musikgenuss. Beim Hören werden Erinnerung an George Gershwin geweckt, dann wieder scheint es, als erklinge die Musik eines Hitchcock-Films. Jazz-Elemente vermischen sich mit klassischen Klängen. Und klang das nicht eben nach einem Tango? Dennoch ist Schäfers Werk kein Flickenteppich, vielmehr verdichtet er unterschiedliche Strömungen zu einem neuen, eigenständigen Ganzen, dem das Publikum zu Recht viel Beifall zollte.“  

Kuno Klein, Hamburger Abendblatt/Pinneberger Zeitung





Soltane
für für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass
(FH 2990)

Der Titel hat mit Parzivals Kindheit zu tun. Nachdem Parzivals Mutter Herzeloide vom Tod ihres Geliebten Gahmuret hörte, zog sie sich mit Parzival in das einsame Gehöft Soltane zurück, welches durch hohe Berge und tiefe Wälder von der Welt abgeschnitten war. Sie lebten dort ohne Reichtum wie einfache Bauern mit wenigen Knechten. Die Idee, in einer quasi paradiesischen Umgebung, in Unschuld und Unwissenheit aufzuwachsen, hat den Auslöser zu dieser Komposition gegeben. Zum Parzival-Epos und Wagners Oper gibt es keinerlei Anknüpfungspunkte.


Orchestermusik






Kaispeicher A  
für großes Orchester (2004)
Partitur und Stimmen (Leihmaterial beim Verlag)

Gerne habe ich dem Wunsch von Ingo Metzmacher entsprochen, ein Stück für das besondere Silvesterkonzert „Who is Afraid of 20th Century Music?“ zu schreiben. Kaispeicher A ist eine „kleine Hommage an die Großstadt Hamburg“.
(Anekdote am Rande: Als ich zu Hause das Stück am Klavier probierte, kam mein neunjähriger Sohn ins Zimmer herein und sagte: „Das ist Großstadtmusik!“).
Natürlich steckt hinter dem Begriff Kaispeicher A Aufbruch in die Hafencity und der Gedanke an einen Hamburger Musiktempel von morgen,weshalb das Stück auch sehr opulent ausgefallen ist – eine Kammermusik wäre unpassend gewesen. Insgesamt schwebte mit eine feierliche, festliche und „fetzige“ Musik vor. Meine Verbundenheit mit jazzverwandter Musik wird dabei kaum zu überhören sein.


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