Kontrabass solo

Sul A (2000)
für Kontrabass solo
– mittel/schwer

Sul A für Kontrabass solo hat den Untertitel: „Man ist nicht immer der, der man sein möchte“.

Dieser Satz des Filmkritikers Peter Buchka war der Schlüssel für eine Improvisation, aus der diese Komposition entstand. Die Musik ist meistens sehr ruhig und soll ausschließlich auf der A-Saite gespielt werden. Das Stück basiert auf einer bzw. zwei Zwölftonreihen und hat vier Teile: Langsam-Schnell-Langsam-Schnell. In der Mitte des Stücks gibt es eine Improvisation auf einem Ton.

Sul A war im Jahre 2000 Preisträger beim Kompositionswettbewerb der International Society of Bassists (USA).

   > Über "Sul A" (PDF)


Geh (2003)
für Kontrabass solo
– mittel/schwer

Der Titel des Stückes hat in der deutschen Sprache zwei Bedeutungen: Geh bezieht sich auf die Note G, die im Zentrum des Stückes steht. Geh ist aber auch die Befehlsform von Gehen.

Das Stück besitzt eine dramaturgische Entwicklung: von einem inneren Ringen und Zweifeln bis hin zum Entschluss, jemanden wegzuschicken. Die musiktheatralische Geste am Ende des Stückes ist vorgeschrieben. Geh lässt sich in folgende Teile gliedern: Langsam – quasi Recitativ – Improvisation – Schnell.

Geh war Pflichtstück des III. Internationalen Johann-Matthias-Sperger-Wettbewerbs 2004 in Deutschland.Hofmeister Musikverlag FH 2905
(Pflichtstück für den III. Internationalen Johann-Matthias-Sperger-Wettbewerb 2004)


Fernweh (2007)
für Kontrabass solo

In dem Solostück Fernweh wird ausschließlich gezupft. Schon die „Linke-Hand-Praller“ als virtuoser Effekt in der Einleitung, wie auch die Akkordbrechungen des Hauptthemas im weiteren Verlauf erinnern an typische Spielweisen von Gitarren. Der häufige Wechsel im Rhythmus von Sechzehntel und Triolen treiben den Spieler an, weit in die Ferne zu schweifen …


Straight Ahead (2008)
für Kontrabass solo

Straight Ahead ist ein kurzes, schnelles und motorisches Stück mit einer synkopiert geführten Melodie, die sich quasi unaufhaltsam fortspinnt. Kontrastiernd dazu wirkt der gezupfte Mittelteil mit seinen Akkordberechungen im Dreiertakt wie ein Innehalten oder ein imaginärer Tanz, der langsam und schwebend schreitet, bevor die nicht enden wollende rhythmische Linie – immer geradeaus – in noch schnellerem Tempo davonjagt.


Danza Meccanica (2009/10)
für Kontrabass solo

Danza Meccanica ist ein virtuoses Pizzicato-Stück, das für einen Spieler geeignet ist, der sowohl in klassischen als auch jazzigen Spielweisen vertraut ist. Die Themen des improvisiert wirkenden Stücks erscheinen teilweise etwas eckig oder roboterhaft. Das Stück besitzt starke jazzige Einflüsse und bleibt trotz vieler Taktwechsel immer tänzerisch. Durch sehr unterschiedliche dynamische Ebenen entseht immer wieder ein Dialog.



Kontrabass und Stimme

Jandl-Verse (2000)
nach Gedichten von Ernst Jandl
für Kontrabass und Stimme
– mittel

Der Wiener Ernst Jandl war als Autor ein einzigartiger Wortakrobat, der die Zustände mit den Mitteln und Möglichkeiten der Sprache zum Tanzen brachte.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schrieb über ihn: „Seit Ernst Jandl gibt es im Bereich der experimentellen Poesie wieder etwas zu lachen, ohne dass man das unangenehme Gefühl zu haben braucht, man hätte etwas theoretisch ungeheuer Kluges bloß falsch verstanden.“ Stefan Schäfer hat sieben Gedichte Jandls für einen sprechenden Kontrabassisten vertont.


Von dem großen Elefanten (2002)
n. Gedichten v. Christian Morgenstern
für Kontrabass und Stimme
– mittel

Die Gedichte von Christian Morgenstern Von dem großen Elefanten, dem kleinen Hund Fips oder den beiden Eseln sind beim Publikum äußerst beliebt. Von dem großen Elefanten gehört zu einer Reihe von Performance-Stücken, die sich mit unterhaltsamer Lyrik musikalisch auseinander setzen.


Von Einstmals und Heute (2006)
nach Gedichten von Joachim Ringelnatz
für Kontrabass und Stimme

Ringelnatz verwendet in seinen humoristischen Gedichten eine lakonische, ungekünstelte Sprache, die sich hervorragend mit der Begleitung eines Kontrabasses entfalten kann. Die sechs meist kurzen und durchgehend gereimten Gedichte handeln von alltäglichen Dingen wie Stalltüren oder Pinguine, aber genauso vom Steuerberater, dem großen Publikum oder der Kunstfigur Kuttel Daddeldu.


Das ist eigentlich alles (2002/06)
nach Texten von Daniil Charms
für Kontrabass und Stimme

Daniil Charms war einer der besten russischen Schriftsteller und Humoristen des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Meister des Paradoxen in der russischen Tradition von Gogol und Tschechow. Seine Texte zählen inzwischen zum klassischen Repertoire der Groteskdramatik – zu den Kabinettstücken des absurden Humors. Für den Zyklus „Das ist eigentlich alles“ wurden fünf Gedichte ausgewählt.


Zu guter Letzt (2007)
nach Texten von Wilhelm Busch
für Kontrabass und Stimme

In vielen Gedichten Wilhelm Buschs wird das Spießbürgertum in seiner Verlogenheit und Selbstzufriedenheit bloßgestellt. Für den Zyklus Zu guter Letzt mit Stimme und Kontrabass wurden sieben Gedichte ausgewählt. Der Kontrabass ist dabei idealer Partner und untermalt die düstere Stimmung der bitterbösen Gedichte Die Seelen oder Unberufen genauso wie die humorvollen und unterhaltsamen Gedichte Der Einsame oder Die Tute.


Puzzle (2008–14)
Three sketches for voice and double bass
nach eigenen Texten (engl.)

Puzzle sind drei etwas verrückte Wortspiele, die zu assoziativen Gedankenspielen werden.
Die Sprache der drei Sketche ist englisch – aber keine Sorge: Man muss nicht jedes Wort verstehen. Manchmal ist die Sprachmusik wichtiger als die Bedeutung jedes einzelnen Wortes. Der Text scheint aus einzelnen Wörtern „zusammen gepuzzelt“ zu sein.
Durch die jeweiligen Wortkombinationen ergibt sich aber nicht nur eine verblüffende Wortakrobatik, sondern es entstehen auch ganz neue Sinnzusammenhänge.
In jedem der drei Stücke steht ein Buchstabe im Vordergrund, und zwar die Konsonanten f – s – t. fiddle-faddle bedeutet Lapalie; cinnamon city (wörtlich Zimt Stadt) ist ein urbaner Fantasieort; und in time geht es um Zeit, von der wir alle zu wenig haben …


So ist es eben (2010)
nach Texten von Ror Wolf
für Kontrabass und Stimme
1. Zwei Herren am Abend
2. Notwendige Betrachtungen in der Nähe der Welt
3. 21 Uhr. Bahnhofsrestaurant. Ende des ersten Tages
4. Gesang beim Aufhängen nasser Wäsche
5. Das beinahe unbemerkte Verschwinden des Donnerstags
6. Ich verschaffe mir eine kleine Erleichterung und gehe ein Stück spazieren


Battle (1997)
Monodram
für einen sprechenden Kontrabassisten

Hörspiel und Theaterstück
von Hubert Wiedfeld (Text), Niels-Frederic Hoffmann und Stefan Schäfer (Musik)




Kontrabass und Klavier

Small World (1996/97)
für Kontrabass und Klavier
– leicht

* empfohlen für den Bassunterricht

small world ist als Begleitprogramm zum Anfangsunterricht gedacht. Dieses Spielbuch beginnt mit leeren Saiten und führt bis in die vierte Lage. Jede neue Lage wird mit zwei Stücken vorgestellt, von denen jedes als Einspielhilfe für das Erlernen einer neuen Lage gedacht ist. Ohne Lagenwechsel kann der Anfänger alle Stücke spielen. Das Musikmachen von Anfang an und das Zusammenspiel mit Klavier stehen dabei als Motto im Vordergrund. Der Kontrabasspart wechselt zwischen Melodie- und Begleitstimme, dabei sind Stile und Charaktere bewusst unterschiedlich angelegt. Jedes Stück entspricht einer kleinen Geschichte.

   > Über "Small World" (PDF)


Prière (2000)
für Kontrabass und Klavier
– mittel

Prière ist das erste Stück aus dem Zyklus „Histoires“. Der französische Titel soll an die „Musique de Salon“ des späten 19. Jahrhunderts erinnern. Die Tonsprache bleibt der Romantik verbunden, passt sich aber doch in Rhythmus, Harmonik und Melodik einer moderneren Zeit an.

"Stefan Schäfer is principal double bass with the Hamburg Philharmonic, and has written a dozen works for the bass. Prière is the first in a projected series of works (called Histoires) which aim to recreate salon music in a modern idiom. Over a gently pulsating accompaniment, the bass plays a lyrical and spacious melody in B minor, in the solo register. The accompaniment, provided in both solo and orchestral tunings, is supportive and helpful towards bringing out the solo part. As the title suggests, the work is like a prayer: sometimes solemn or meditative, yet graceful and the melody sings out well."

Martin Myers, ESTA News & Views – Autumn 2005


Cérémonie (2000)
für Kontrabass und Klavier
– mittel

Cérémonie gehört zum Zyklus `Histoires´ und ist sehr hörerfreundlich und populär. Es ist ein ideales Stück für alle Spieler, die ein klangvolles und lyrisches Stück in der Sololage spielen möchten. Der gesamte Umfang des Instrumentes wird eingesetzt, vom tiefen Register in der Einleitung, über die Mittellage im Hauptthema, bis hin zu Flageoletten in der Reprise. Cérémonie hat eine dreiteilige Form mit einem schnellen und schwungvollen Mittelteil.


L’Adieu (2001)
für Kontrabass und Klavier
– mittel

L’Adieu ist dem finnischen Bassisten und Komponisten Teppo Hauta-Aho gewidmet und gehört zum Zyklus `Histoires´. Es hat einen sehnsuchtsvollen und melancholischen Charakter mit einer lyrischen und rhapsodischen Solostimme. Die Klavierbegleitung ist kontrastierend und im Gegensatz dazu mit seinen Akkorden eher schlicht gehalten.


Danse joyeuse (2002)
für Kontrabass und Klavier
– mittel

Das schnelle und lebhafte Stück in Rondoform ist der dänischen Bassistin Mette Hanskov gewidmet. Das vierte Stück des Zyklus `Histoires´ ist sehr tänzerisch und hat einige folkloristische Anklänge. Das gesamte Umfang des Instrumentes kommt zum Einsatz. Die Klavierbegleitung unterstützt einen Spieler, der ein unbeschwertes Solostück perlend und virtuos präsentieren möchte.


Ladies Choice (2003)
für Kontrabass und Klavier
– leicht/mittel

* empfohlen für den Bassunterricht

Ladies Choice für Kontrabass und Klavier wurde als Beitrag für ein Programm des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ geschrieben.

Der Tonumfang reicht bis zur 7.Lage. Neben der Beachtung einiger technischer Aspekte (wie z.B. Doppelgriffe und Flageolette) stand vor allem das musikalische Ziel im Vordergrund, ein schwungvolles Stück mit populären Einflüssen zu entwickeln. Von der Harmonik, Melodik und Rhythmik sollen dabei vor allem jugendliche Spieler angesprochen werden.Hofmeister Musikverlag FH 3336

   > Bass World: "Canzone Dolorosa / Ladies Choice" (PDF)


Destinée (2004)
für Kontrabass und Klavier
– mittel

Destinée gehört zum Zyklus `Histoires´ und soll mit seinem französischen Titel an die „Musique de Salon“ des späten 19. Jahrhunderts erinnern. Das Stück weist eine dreiteilige Form auf: der A-Teil hat ein balladenartiges, schicksalhaftes Thema in langsamem Tempo und rahmt einen schnellen Mittelteil ein. Der jazzige, fast rockige B-Teil erhält durch die ostinatohafte Begleitung im Klavier eine dramatische und virtuose Wirkung.


Vocalise (2005/06)
für Kontrabass und Klavier
– mittel

Vocalise ist das zweite Werk aus dem Zyklus `Histoires´ , das dem finnischen Bassisten und Komponisten Teppo Hauta-Aho gewidmet ist. Nach einer längeren Einleitung im Klavier, die motorisch streng gehalten ist, beginnt der Kontrabass sphärisch und sehnsüchtig wie eine Singstimme ohne Text mit langen Tönen, die sich dann aber zunehmend verdichten. Vocalise ist ein ideales Stück für alle Spieler, die ein klangvolles und lyrisches Stück in der Sololage spielen möchten.


La Championesse (2008)
für Kontrabass und Klavier


* empfohlen für den Bassunterricht

Nach Ladies Choice ist La Championesse das zweite Stück mit populären Einflüssen, mit dem vor allem jugendliche Spieler angesprochen werden sollen. Von der schwungvollen Harmonik, immer spielerfreundlich geführten Melodik und abwechslungsreichen Rhythmik ist es ein idealer Programmbeitrag für den Wettbewerb „Jugend musiziert“.


Velvet (2009/10)
für Kontrabass und Klavier


* empfohlen für den Bassunterricht

Velvet ist ein langsames, lyrisches und klangvolles Stück in balladenartigem Charakter.
Das Hauptthema steht in tiefer Lage und kann auf der A-Saite gespielt werden. Das als Mittelstufenstück konzipierte Stück erfordert aber auch den Einstieg in die Daumenlage. Gemeinsam mit La Championesse und Ladies´ Choice kann man Velvet als langsamen Mittelsatz einer Suite zur Aufführung bringen.


Sicilienne (2012)
für Kontrabass und Klavier
Auch Sicilienne gehört dem Zyklus ’Histoires’ an, der bereits mit seinem französischen Titel an die „Musique de Salon“ des späten 19. Jahrhunderts erinnert. Sicilienne ist ein ruhiges Stück im 6/8-Takt mit einem lyrisch-melancholischen Charakter. Die Solostimme nutzt den gesamten Umfang des Instrumentes aus. Die Klavierstimme passt sich in schlichter und dezenter Weise an.


Filou (2013/14)
für Kontrabass und Klavier


Filou ist ein schwungvolles und heiteres Stück. Das virtuos-hymnische Thema mit seinem perlenden Aufgang auf der G-Saite verkörpert einen Spitzbuben, den man mit einem modernen Till Eulenspiegel vergleichen könnte. Der gesamte Umfang des Kontrabasses wird in diesem Stück genutzt. Von der Melodik, Rhythmik und Harmonik hat das Werk populäre Züge. Jugendliche oder jung gebliebene Spieler, die Erfahrungen in der Daumenlage haben, werden den Zuhörern damit bestimmt ein Schmunzeln entlocken.

  > Rezension ESTA Nachrichten 73 – März 2015 (PDF)



zwei Kontrabässe

Driving Rhythms (1999)
(Two Ladies on a Bus)
für zwei Kontrabässe oder Bassklarinette & Kontrabass
– leicht/mittel

* empfohlen für den Bassunterricht

Musik zu einer Alltagsgeschichte, die von zwei völlig gewöhnlichen Personen handelt: Zwei Frauen sind auf dem Weg zur Busstation (1.walking). Sie gehen und unterhalten sich ... sie vergessen aber die Zeit ... weil sie z.B. an Schaufenstern oder an einer Ampel stehen bleiben ... aber die Zeit bis zur Busabfahrt wird knapper. Die Gespräche müssen aufgeschoben werden, denn sie müssen sich jetzt sehr beeilen ( 2.running ) ... Doch wie das Leben so spielt – der Bus ist bereits abgefahren. Jetzt bleibt ihnen wirklich Zeit „zum Quatschen“ (3.waiting) ... Irgendwann hat aber auch das Warten ein Ende: Der nächste Omnibus kommt ... die beiden steigen ein ... sie haben Sitzplätze nebeneinander....der Bus fährt ab (4.driving ) ... und die beiden können sich weiter unterhalten ...

"Stefan Schäfer is a fine German bass player, composer and teacher. I really like duets that are adaptable, and even more duets that use other instruments. This is the first duet I have come across which involves double bass and bass clarinet. What an inspired choice!Driving Rhythms is subtitles „Two Ladies on a Bus“ and is in four movements. The first (Walking) is meant to represent the two ladies walking to the bus stop and has a lightly jazzy feel, complete with a walking bass line. The second movement (Running) is the realisation that the bus is coming and they need to get a move on, depicted in the middle section by frantic triplets, returning to a walking end section. Waiting – the third movement – depicts the calmness of the bus stop whilst they await the next bus and finally Driving is a jaunty happy movement of the ladies finally on the bus!Each movement could be treated as a separate entity - they all stand alone very well as seriously enjoyable duets, and I really like the story ! Driving Rhythms is a great fun and I especially enjoyed testing it with a bass clarinet. There are far too few pieces of this nature and I definitely think that duets that involve a double bass should often include other instruments.“

Callum Yule, BIBF - Bass News 30 – 2002


Lament for O. (2001)
für zwei Kontrabässe
– mittel

Lament for O. wurde im Angedenken an den befreundeten Bassisten Ovidiu Badila komponiert. Das einsätzige bluesartige Stück beginnt mit einer Kadenz von Bass 2. Bass 1 entwickelt das musikalische Material weiter über eine stark synkopierte Bass-Linie. Bass 1 spielt dabei eine klagende Melodie in hoher Lage über eine riffartige Begleitung von Bass 2.

Lament for O. is a kind of  blues, composed after the death of Ovidiu Badila.

The first version of this piece was written for bassclarinet and double bass. In the second version for two double basses the improvised passages were replaced by composed parts. The ideal performers should be two double bassists with experience in both classical and jazz music.

The two cadenzas can be replaced by other ones. Definitely the first cadenza has to be played pizzicato, the second one arco. The former idea of composing a longer cadenza for the first db. at the end of the piece was given up. The theme (A) about a riff should be played in a strict and rigorous manner. In the next part (B) more sensitiveness is required. After the General pause the Choral (C) should start with calmness. In the 12/8 - Part it increases to great vehemence and lament. After a kind of outbreak the music is fading out on the low G.

After the reprise of the theme the piece is ending with a tragic chord.           

"Lament for O. is an impressive work combining elements of classical and jazz with echoes of folk styles and improvisation. An effective sighing portamento evokes the mood of the lament and this one-movement piece falls into five short and atmospheric sections. Lament for O. is impressive in design and construction and after the opening cadenza for bass 2, bass 1 takes and develops the opening material above a strongly syncopated jazz bass line. A contrasting choral-like section is effective and the material returns at the end providing a unified melodic structure ending with an unresolved and sustained chord of D, G and C#."

David Heyes, BIBF - Bass News 32 – 2002


Short Stories – Vol. 1 (2008)
Leichte Duos für zwei Kontrabässe


* empfohlen für den Bassunterricht

Short Stories sind sechs leichte Duos für zwei Kontrabässe. Bass 2 spielt überwiegend in der halben oder I. Lage – Bass 2 spielt maximal bis zur VI. Lage. Die Duos sind ideal für Lehrer und Schüler. Die kleinen Geschichten erzählen vom Rodeo, von der kleinen Gute-Nacht-Geschichte Sweet Dreams!, von dem jazzigen Treiben in Downtown bis hin zum kalinkaartigen Smytchkov, das den Protagonisten aus Tschechows Bassgeige aufleben lässt.

   > Kritik: "Short Stories" (PDF)

Short Stories – Vol. 2 (2010/11)
Leichte Duos für zwei Kontrabässe

* empfohlen für den Bassunterricht

Auch der zweite Band ist eine Sammlung von sechs kleinen Duos. Wie im 1. Band spielt Bass 2 überwiegend in der halben oder ersten Lage. Bass 1 spielt maximal bis zur sechsten Lage. Anders als im 1. Band werden hier ungewöhnliche Taktarten eingeführt. So findet die Verfolgungsjagd Take Up The Chase! im 7/8-Takt statt, das Spinning Wheel dreht sich im 5/4-Takt oder die Childish People schlendern im 9/8-Takt.


Short Stories – Vol. 3 (2013/14)
Leichte Duos für zwei Kontrabässe
– empfohlen für den Bassunterricht

Auch der dritte Band ist eine Sammlung von sechs kleinen Duos. Wie in den vorhergehenden Band spielt Bass 2 in der halben oder ersten Lage. Bass 1 spielt maximal bis zur sechsten Lage. Als Thema des 3. Bandes werden jetzt Taktwechsel neu eingeführt. Die kleinen Geschichten drehen sich um den überfüllten Kreisverkehr Roundabout, den Wild-West-Helden Django oder handeln von Begegnungen mit Old Pilgrim oder dem Man In Suit.

  > Rezension ESTA Nachrichten 74 – Oktober 2015 (PDF)


Canzone dolorosa (1996/97)
für zwei Kontrabässe und Klavier
– schwer

Eines der großen Werke von Giovanni Bottesini ist seine Passione Amorosa. Für die seltene Besetzung zwei Kontrabässe und Klavier gibt es leider kaum weitere Literatur. Was lag näher als dem vorhandenen Werk eine Canzone Dolorosa gegenüberzustellen? Das dreisätzige Werk entpuppt sich als vergnüglichen Wettstreit zweier Kontrabassisten, die um die Gunst der Pianistin buhlen.

   > Bass World: "Canzone Dolorosa / Ladies Choice" (PDF)

   > Kritik: "Canzone" (PDF)



drei Kontrabässe

Earth and Dust (1995)
für drei verstärkte Kontrabässe

Earth And Dust wurde 1995 komponiert und setzt sich mit Elektronik auseinander, so dass alle drei Bässe abwechselnd verstärkt und unverstärkt spielen sollen. Der Einsatz von Tonabnehmern ist dabei erforderlich. Die ca. neunminütige einsätzige Komposition rankt sich um den Zentralton E. Das Stück ist überwiegend ruhig und archaisch mit einem pulsierenden Achtel-Ostinato. Ungewöhnliche Spielarten “mit knirschendem Bogen” oder “Fingernagelpizzikato” kommen ebenso zum Einsatz wie vereinzelte Vierteltöne. Ein Werk für ein experimentierfreudiges Basstrio.


Augen-Blicke (1997)
für drei Kontrabässe


Augen-Blicke wurde im Jahre 1995 für die Alsterbrummer, dem Kontrabasstrio des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, komponiert. Inspiriert ist das in seiner Tonsprache moderne Werk durch den expressionistischen Text von Yvan Goll aus der “Eurokokke”. Das einsätzige Werk ist in vier Teile gegliedert. Ein Kontrabasstrio für ein ambitioniertes Bassensemble, das auf der Suche nach besonderen Klangfarben ist.



Busy Bassists (1998/99)
für drei Kontrabässe
– mittel/schwer

Busy Bassists sind Charakterstudien dreier Bassisten. Alle drei Sätze haben schnelle Tempi ( es gibt auch schnelle Kontrabassisten!) - selbst der vermeintlich langsame Mittelsatz Lingerer. Rhythmisch erinnern Maniac und Joker an südamerikanische Tanzmusik. Ungewöhnlich ist dabei sicherlich die „Percussion-Einlage“ im dritten Satz.


Die Forelle (2001)
Variationen über ein Thema
von Franz Schubert
für drei Kontrabässe
– mittel

Das berühmte Thema des Variationssatzes des Forellenquintetts von Franz Schubert erscheint auch in diesem Trio fast original, bevor dann eine Reise durch acht Variationen und einen Epilog in unterschiedlichen Stilrichtungen unternommen wird. Egal ob Tango oder Jazz – immer wieder tauchen die originalen Verzierungen von Schubert auf.

"Stefan Schäfer´s `The Trout´is immediately accessible and easily understood in a brief session of sightreading. Ist subject matter is the famous theme and variations movement in Franz Schubert´s `Trout Quintet´. The initial theme is presented very directly ( like Schubert´s rendering ), and with each successive variation the piece moves further from Schubert, exploring styles like tango and jazz, and culminating in an epilogue with the theme presented in high harmonics. Each bass part is treated equally in terms of technical demands. One of the most enjoyable aspects of Schäfers´s rendering of the piece is his retention of bits of material from Schubert´s own variations. From the quotation of the beguiling violin ornaments and walking bass in Schubert´s first variation, to all three bassists playing the fast triplet material of Schubert´s fourth variation, Schäfer skilfully blends the highlights of the original theme and variations with his own musical personality."

Paul Sharpe, Double Bassist No. 34 – 2005



Sopran und drei Kontrabässe

Vier Lieder (1999)
nach Texten von Karl Valentin
für Sopran und drei Kontrabässe

Karl Valentin war ein bayerischer Komiker und Volkssänger - er selbst nannte sich Humorist und Stückeschreiber. Er stand dem Dadaismus, aber auch dem Expressionismus nahe, obgleich er sich von beiden Stilrichtungen distanzierte. Der dialektische Humor seiner Texte beruht insbesondere auf seiner Sprachkunst und einem gewissen Sprach-Anarchismus. Valentins Sprachwitz zielte besonders auf ihn selbst. Der Pessimismus und die Tragik seiner Texte erlebte er selbst im ständigen Kampf mit alltäglichen Dingen.

Die Texte der Vier Lieder decken das gesamte Spektrum von Valentinschem Humor ab. Ursprünglich wurden die Lieder für Sopran und drei Kontrabässe geschrieben. Eine Fassung mit Klavier erfolgte in 2012.



Sopran und diverse Instrumente

Es war einmal (2001/02)
Lieder nach Texten von Daniil Charms
(deutsche Übersetzung: Peter Urban)
für Sopran, Flöte, Kontrabass und Schlagzeug

Charms wurde 1905 als Daniil Ivanovic Juvacev in St. Petersburg geboren, war Mitglied der Künstlergruppe Oberiu, verhungerte 1944 in Leningrad im Gefängnis während der Blockade der Stadt durch die Wehrmacht. Seine zwischen 1925 und 1940 entstandenen Texte wurden nicht gedruckt, sondern sind unterdrückt worden.

Daniil Charms war einer der besten russischen Schriftsteller und Humoristen des 20.Jahrhunderts. Er gilt als Meister des Paradoxen in der russischen Tradition von Gogol und Tschechow. Seine Texte zählen inzwischen zum klassischen Repertoire der Groteskdramatik - zu den Kabinettstücken des absurden Humors.

Die jetzige Besetzung der Instrumente erscheint zunächst sehr seltsam und sonderbar, in jedem Fall aber reizvoll. Insgesamt wurden zehn Charms-Texte ausgewählt - neun Kurzgeschichten und ein Gedicht. Meistens sind die Texte zunächst sehr komisch, aber allmählich scheint das Lachen zu erstarren, und man bekommt es mit der Angst zu tun.

Die Charms-Vertonungen bewegen sich zwischen Lied und imaginärem Musiktheater.



vier Kontrabässe

Gargantua (1999)
für vier Kontrabässe
– mittel/schwer

Gargantua war Preisträger beim BIBF Composition Contest 1999. Es entstand nach dem fünfteiligen Abenteuerroman über die Riesen „Gargantua et Pantagruel“ des französischen Dichters Francois Rabelais (1494-1553). Der „Riesen-Spaß“, der derb, bunt und überschäumend beschrieben ist, war ein ideales Sujet für eine Kontrabasskomposition. Die Unbeschwertheit, Lebensfreude und Leidenschaft des Protagonisten soll in Hymn zum Ausdruck kommen. Prospect und Return sind als Reiseszenen zu verstehen – Gargantua auf der Suche nach der „Dive Bouteille“.

"Solo bassist with the Düsseldorf Symphony Orchestra Stefan Schäfer is also a profilic composer and arranger of music for bass. „Gargantua“ is based on a story by French Renaissance writer Francois Rabelais, which tells of two Giants, Gargantua and his son Pantagruel, who go in search of the „divine bottle“... Although „Gargantua“ is excellent for close harmony practice, intonation, balance and rhythm."

Corin Long, Double Bassist No. 17 – 2001


Zoppo Trump (2004)
für vier Kontrabässe
– mittel/schwer

In einem Kinderroman von Tilde Michels ist Zoppo Trump der Gegenspieler von Kalle Wirsch, dem kleinen König der Erdmännchen. Der Roman beschreibt eine Wanderung zum Inneren der Erde, wo die beiden Kontrahenten in einem entscheidenden Wettstreit aufeinander treffen.

Die Komposition Zoppo Trump für vier Kontrabässe wurde aber durch Bilder des Romans nur assoziativ beeinflusst. Die imaginären Szenen stehen am Beginn der dreisätzigen Komposition und verselbständigen sich dann. 


Circe (2010)
für vier Kontrabässe

Als Tochter des Sonnengottes Helios und der Perse entstammt Circe der griechischen Mythologie. Fremde, die ihre Insel Aiaia betreten, verwandelt sie in Tiere, wie z.B. die Gefährten Odysseus in Schweine. Die einsätzige Komposition Circe lebt von großen dynamischen Stimmungswechseln und rhythmischen Finessen.



Kontrabass und vier andere Instrumente

Owl (2002/03)
Quintett
für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier

Das Wahrzeichen der Stadt Quickborn - die Eule (engl. „Owl“) - hat die Anregung zum Titel, des von den Freunden der Kammermusik Quickborn e.V. erteilten Kompositionsauftrag gegeben. Aber erst die nähere Beschäftigung mit dem nachts jagenden Vogel hat eine wirkliche Faszination ausgelöst. Die unbeweglichen Augen der Eule, ihre Fähigkeit, den Kopf um hundertachtzig Grad drehen zu können und ihr Gesichtsschleier haben einen besonderen Eindruck hinterlassen. Die Grundstimmung der Komposition ist eher unbehaglich, wie es in der Einleitung der ersten beiden Sätze, aber auch im dritten Satz - einem aufgeregten Tanz mit vielen Taktwechseln - deutlich wird. Das Bild von einer imaginären Welt einer Eule steht zwar am Anfang der Komposition, verselbständigt sich aber zunehmend. Die durch den Kontrabass dunkel eingefärbte Klavierquintettbesetzung erschien dabei besonders passend für die dämmrige und nächtliche Umgebung des Greifvogels.


Soltane (2006/07)
Quintett
für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Der Titel hat mit Parzivals Kindheit zu tun. Nachdem Parzivals Mutter Herzeloide vom Tod ihres Geliebten Gahmuret hörte, zog sie sich mit Parzival in das einsame Gehöft Soltane zurück, welches durch hohe Berge und tiefe Wälder von der Welt abgeschnitten war. Sie lebten dort ohne Reichtum wie einfache Bauern mit wenigen Knechten. Parzival hatte eine sehr behütete Kindheit. Selbst seinen Namen und seine Abstammung erfuhr er erst später kurz vor seinem ersten Auftritt am Artushof.

Die Idee, in einer quasi paradiesischen Umgebung, in Unschuld und Unwissenheit aufzuwachsen, hat den Auslöser zu dieser Komposition gegeben. Zum Parzival-Epos und Wagners Oper gibt es keinerlei Anknüpfungspunkte.

   > Über Stefan Schäfer und "Soltane" (Interview) (PDF)



sechs Kontrabässe

Fancy Basses (1998)
für sechs Kontrabässe
– mittel/schwer

Die Titel der drei Sätze sind assoziativ gewählt. Sie erinnern an imaginäre Filmsequenzen. Banner beschreibt eine große Parade mit einer jubelnden,  Fahnen schwenkenden Menschenmenge. Hoobee erinnert an „Wild-West-Romantik“ Pokerface an einen spannenden Kriminalfilm.


Tune Up (2011)
für sechs Kontrabässe
Das einsätzige Sextett Tune Up wurde aus der Idee geboren, den Einstimmvorgang aller Beteiligter in die Einleitung der Komposition zu integrieren. Aus dem scheinbaren Durcheinander entsteht dann aber ein schwungvolles Stück.



acht Kontrabässe

Bass Patrol (1996)
für acht Kontrabässe
– mittel/schwer

Die Vorstellung einer Patrouille, deren Gefechtswerkzeuge Kontrabässe sind, hat zur Namensgebung der Komposition beigetragen. In den einzelnen Sätzen sind verschiedene Tanzcharaktere adaptiert worden: ein verbogener Cha-Cha, ein Titel im „Swing-Feeling“ – auf dem Highway nach Leremy – sowie ein aus den Fugen geratener Calypso.
 

Rookie (2010)
für acht Kontrabässe
leicht/mittel

Rookie (engl. Anfänger/Neuling) wird im amerikanischen Profisport als Begriff für unerfahrene, aber talentierte Spieler verwendet. Dieses Oktett wurde für einen Kontrabassworkshop geschrieben – die Uraufführung fand mit rund 70 Spielern statt. Der Titel des einsätzigen Ohrwurms ist dabei gleichzeitig Widmung an die vielen begabten Kinder und Jugendlichen, die bei der Uraufführung mitwirkten. Der Schwierigkeitsgrad ist überwiegend leicht und mittel. Für die ersten drei Stimmen ist aber auch Erfahrung in der Daumenlage notwendig.
 

Omnis mundi creatura (2017)
nach Texten von Alain de Lille
(ca.1120–1202)
für Countertenor und acht Kontrabässe

Bei der Suche nach einem lateinischen Text für eine neue Komposition war ich auf Alain de Lille, einem französischen Dichter und Zisterziensermönch aus dem 12. Jahrhundert gestoßen.
Der Uraufführungsort der Komposition spielte aber bei der Auswahl des Textes eine entscheidende Rolle. Im Kloster Michaelstein (Harz) lebten im 12. Jahrhundert auch Zisterziensermönche, nachdem die Quedlinburger Äbtissin Beatrix II. die Gründung eines Klosters bei Blankenburg eingeleitet hatte. Auf dem heute ehemaligen Gelände des Klosters steht heute eine Landesmusikakademie mit einem wunderbaren Konzertsaal. Kloster Michaelstein war in den letzten Jahrzehnten eine besondere Begegnungsstätte für Kontrabassisten. Eine Komposition für ein großes Bassensemble zu schreiben mit einem solch geschichtsträchtigen Hintergrund von Text und Uraufführungsort, schien mir sehr reizvoll. Den Gesangspart habe ich dabei einem Countertenors anvertraut. In den neun Strophen seines Textes „Omnis Mundi Creatura“ steht das Thema „Vergänglichkeit“ im Zentrum. Als Begleitung zu dem Countertenor habe ich mir einen „Chor“ – also ein solistisch besetztes Bassensemble – vorgestellt. Die acht Spieler sind in zwei Quartette aufgeteilt.
Das Grundtempo ist des einsätzigen Werkes ist langsam. Mit Vorspiel, Zwischenspielen und Nachspiel dauert das Stück ca. 16 Minuten. Es hat
choralartige Passagen, bei denen das Bassoktett der Gesangsstimme untergeordnet ist und Begleitaufgaben übernimmt.
Für diese Art von „monastery music“ ist es wichtig, eine besondere Atmosphäre zu erzeugen. Die Musik ist manchmal ernst, nachdenklich oder meditativ, endet aber hymnisch und feierlich.



ARRANGEMENTS / TRANSKRIPTIONEN

Bass Events (1993)
für drei Kontrabässe

1. Hernando´s Hideaway 
2. Summertime 
3. Little Brown Jug


Comedian Bassists (1994)
für drei Kontrabässe

1. Fräulein Helene 
2. Man müßte Klavier spielen können
3. Mein Herz läßt Dich grüßen


Viennese Dances (1996)
Franz Schubert - Tänze
für drei Kontrabässe
– mittel

Schubert komponierte mehr als vierhundert Tänze für Klavier solo, die in verschiedenen Bänden veröffentlich wurden. Im Angedenken an Schuberts 200. Geburtstag wurden sechs Tänze, die überwiegend in den Jahren 1825-27 geschrieben wurden, für drei Kontrabässe arrangiert.

"Schubert wrote over 400 dances for solo piano which were put into volumes by the composer. Here the double bassist and composer Stefan Schäfer has transcribed six of these dances for double bass trio to celebrate Schubert´s 200th birthday. These dances are transcribed beautifully for three basses by Schäfer. It is refreshing to see transcriptions of `real´music available for the double bass and these dances will make excellent material for concerts or just `get-togethers´to improve our ensemble capabilities. Also it is great fun."

Corin Long, Double Bassist No. 27 – 2003


Arcangelo Corelli - Sonate (1997)
nach der Kammersonate f. zwei Vl.
und Cemb. Nr.5 op.2
für drei Kontrabässe

Der italienische Violinvirtuose Arcangelo Corelli komponierte 1685 zwölf `Sonate da camera a tre´ für zwei Violinen und Basso Continuo. Noch zu Corellis Lebenszeiten wurde einige seiner Sonaten auch für andere Instrumente zugänglich gemacht. Die Bearbeitung der viersätzigen Sonate op.2 Nr.5 für drei Kontrabässe wurde 1998 vorgenommen.


Drei Ouvertüren (1999)
von Saint-Saens, Offenbach und Bizet
für sechs Kontrabässe

Drei Ouvertüren der französischen Komponisten Saint-Saens, Offenbach und Bizet sind hier als Suite für sechs Kontrabässe zusammengefasst. Aus dem „Karneval der Tiere“ wird zunächst der König der Tiere dargestellt. Die Ouvertüre aus „Orpheus in der Unterwelt“ eignet sich mit seiner sanften Melodie als langsamer Satz. Das Prélude aus Carmen gehört nicht nur zu den Highlights der Opernliteratur, mit seinem marschartigen Charakter ist es ein ideales Schlussstück für die Suite.


Drei Intermezzi  (1996)
aus Opern von Mascagni, Leoncavallo und Bizet
für acht Kontrabässe

Drei Intermezzi der Komponisten Mascagni, Leoncavallo und Bizet wurden hier als Suite für acht Kontrabässe zusammengefasst. Die Zwischenspiele aus Cavalleria Rusticana, I Pagliacci und Carmen liefern dabei ein ideales Klangspektrum für großes Bassensemble.


Johann Strauß - Künstler-Quadrille (1997)
für acht Kontrabässe

Johann Strauß war der Walzerkönig im Wien des 19. Jahrhunderts. Seine Künstler-Quadrille ist ein kurzes Zugabenstück, das Strauß 1849 komponierte. Es wurde geschrieben für einen Maskenball. Auch in diesem Galopp im 2/4-Takt spiegelt sich der Geist und Charakter der Tanzmusik des 19. Jahrhunderts in Wien wieder.


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